19.12.2015

Monstergelaber | R.I.P. Buch

Wo habe ich gesteckt?
Endlich habe ich die Welle an Tests hinter mir. Jetzt muss ich mich noch um ein paar Projekte kümmern. Aber die Vorfreude auf Weihnachten hilft mir dabei, noch Freude am Leben zu finden. Spaß beiseite, mir gefällt es, dass ich kreativ sein darf, nur ist es schon recht erschöpfend. Die Neigung zum Perfektionismus hilft dabei auch nicht mit allem fertig zu werden. Im Grunde wollte ich euch nur updaten und quasi hiermit sagen, dass ich den Blog nicht aufgegeben habe. Noch einmal einfach nur Unsinn labern, bevor das Jahr vorbei ist.

Wie es passierte...

01.11.2015

[Filmkritik] FILM VS BUCH


Durchschnittlich finde ich in 9 von 10 Fällen die Bücher besser als die Literaturverfilmungen. Etwas Unglaubliches ist jedoch bei Me And Earl And The Dying Girl - Gott, ist das ein langer Titel - passiert: Ich mochte den Film mehr als den Roman! 

Weshalb bin ich so angetan? Die Kameraführung, die Schauspieler, die Filmmusik und insbesondere das Drehbuch sind fantastisch. Es ist ein wahnsinnig lustiger Film, auch wenn der Titel etwas anderes verspricht. Es ist schon eine Weile her, seit ich so krankhaft gelacht habe im Kino. Keine Frage, der Roman ist gut, aber ich finde, dass die Geschichte als Filmmedium besser funktioniert. Das liegt wahrscheinlich daran, dass der Roman abschnittsweise einem Drehbuch ähnelt und das Thema Film eine wesentliche Rolle spielt - MAEATDG (nobody got time for dat title) ist quasi für eine Buchverfilmung wie geschaffen. Prinzipiell bleibt die Romanverfilmung dem Original treu. Einzig abweichend ist der Schluss. Im Gesamten finde ich wie vorweg genommen die Umsetzung besser gelungen und fühle mich deswegen ein bisschen schuldig. Ich finde sie witziger, visuell wunderschön und liebevoll gemacht. Kurzgesagt: Der Film ist wärmstens zu empfehlen! Lacht viel und genießt einen schönen Filmabend mit euren Freunden. Unbedingt ansehen!

4,5/5 Monster

28.10.2015

[Statement] Ready Player One

Autor: Ernest Cline
Schwierigkeitsgrad Englisch: einfach
Preis: 7,95€ [D]
Genre: Science-Fiction
Buchreihe: Einzelband
Erscheinung: August 2011
Seitenanzahl: 384
Verlag: Arrow

Nerdcore.


Autoren, Booktuber und Blogger verehren das Buch Ready Player One, das das Nerdtum alle Ehre machen soll. In Ernest Clines Debütroman geht es um Wade Watts, der in der virtuellen Welt OASIS an einer "Schnitzeljagd" teilnimmt. Denn der Begründer des digitalen Universums OASIS vererbt sein Vermögen demjenigen Spieler, der "das Ei" nach einer Reihe von verzwickten Rätseln und Aufgaben im Multispieler-Online-Game findet. Um zu gewinnen sind dabei ein außergewöhnlich breites Wissen an Popkultur der 80er Jahre Voraussetzung.

Ich gebe zu: Nicht selten war ich konfus und fühlte mich ein bisschen fehl am Platz. Häufig wird über Spiele gesprochen, von deren Existenz ich bis dato nicht wusste, zehnminütige Filmdialoge werden auswendig aufgesagt oder höchst spezifische Fakten zu Spielen wie Dungeons and Dragons werden wiedergegeben. In meinem Kopf wiederholte sich folgendes wie ein Running Gag:"Wieso zum Teufel weiß er das? Was passiert hier eigentlich gerade? Er hat den Film HUNDERTVIERUNDFÜNZIG Mal gesehen?!" Offensichtlich war Ready Player One recht befremdlich. Hätte ich mich mehr Spielen, Serien und anderen Dingen aus dem betreffenden Jahrzehnt hingegeben, wäre ich wahrscheinlich sichtlich begeisterter. Ich vermute, dass die Geschichte hauptsächlich durch Nostalgie und Identifikation das Herz der Leser gewinnt. Interessant blieben für mich dennoch das originelle Online-Kosmos und die unkonventionellen Charaktere. Die Handlung, besonders am Ende, war außerdem ziemlich spannend. Cline hat mit RP1 in der Science-Fiction Welt frischen Wind reingebracht und schließlich immerhin die Hälfte meines Leserherzens für sich beanspruchen können. Jetzt wünsche ich mir, dass jemand einen Roman schreibt, in dem über die 90er Jahre richtig "abgenerdet" wird.

Geschmackssache.

26.09.2015

Bin ich mit Blog kritischer?

Image and video hosting by TinyPic
Zuletzt gelesen: Ready Player One - 2,5 Monster, My Heart and other Black Holes - 3,5 Monster, lese ich gerade: Steve Jobs
Seitdem ich begonnen habe, Bewertungen unter drei Monstern zu vergeben, habe ich mich gefragt, ob mich mein Blog kritischer gemacht hat. Sind eine Leserschaft und die damit gegebene Verantwortung, dass jemand ein Buch nachkaufen könnte, mit meiner Meinung verlinkt? Schließlich will ich das Vertrauen meiner Leser nicht missbrauchen und ihnen etwas empfehlen, was sie dann doch mies finden. Deshalb bin ich auch im echten Leben recht vorsichtig, wenn ich sage, dass etwas richtig gut ist. Ist meine Lesefreude kleiner, weil ich das Gelesene analysiere und ihr eine Note gebe? Bücher genauer unter die Lupe zu nehmen versaut das Leseerlebnis? Nachdem ich seit über einem Jahr nichts gepostet hatte, ist jetzt wohl der perfekte Zeitpunkt, um darüber nachzudenken. 

Zum folgenden Ergebnis bin ich gekommen: Schlicht und einfach – nein. Ich bin einfach so. Bücher gefallen mir oder gefallen mir eben. Beurteilungen fielen im letzten Jahr Pi mal Daumen so wie vorher aus. Je mehr man liest, desto mehr Vergleiche kannst du ziehen – du wirst kritischer, weil sich der Standard ändert. Klingt sehr logisch, aber ich muss selbst sagen, dass ich früher öfter einen Zusammenhang mit meinem Blog und den schlechten Buchbewertungen sah. Am Ende dominieren doch der persönliche Geschmack, deine Stimmung und deine bisherigen Leseerfahrungen. Was ich sagen möchte, ist, dass der Blog meinem Lesevergnügen keinen Schaden anrichtet. Solange du Rezensionen nicht gezwungen schreibst, sollte das nach meiner Theorie für jeden gelten. 

Seid Ihr anderer Ansicht?

20.09.2015

Über das Muggelsein

Zuletzt habt ihr von mir gehört, dass ich den Blog wieder aufleben lasse, sofern mir nicht die Hände abfallen, das Internet sich selbstzerstört oder ich den Weg nach Hogwarts gefunden habe. Nun muss ich Euch die traurige Nachricht übermitteln, dass ich das Leben eines gewöhnlichen Muggels fortführen muss.

Image and video hosting by TinyPic
VWA | Amsterdam | Berlin | Arbeitsmappe
In meiner einjährigen Abstinenz ...